Gesundheit

Ansteckungsgefahr mindern, Immunsystem stärken

Der Winter befindet sich im Rückzug und der Frühling ist langsam, aber stetig unterwegs: Gerade zu dieser Zeit riskiert man oft, sich zu dünn anzuziehen. Schnell ist dann die Erkältung da, die man im Winter erfolgreich abgewehrt hat.

Wie Sie die Ansteckungsgefahr mindern und Ihr Immunsystem stärken, erklärt Ihnen Vitabay!

Angesteckt hat man sich leicht – nur wie schützt man sich?

Im Großraumbüro, in der Bahn oder auch an Karneval: Wir und unser Körper ist ständig möglichen Infektionsgefahren ausgesetzt. Je nachdem, wie wir leben und wie unser Alltag aussieht, sind Viren und Bakterien sehr schnell in unseren Körper eingedrungen. Ist unser Immunsystem geschwächt, haben diverse Krankheitserreger sogar noch einfacheres Spiel – egal, ob Tröpfcheninfektion oder Schmierinfektion.

Gerade bei Kontakt oder genereller körperlicher Nähe mit vielen Menschen ist die Ansteckungsgefahr leider immer gegeben – eine 100%ige Chance, sich zu schützen, gibt es also nicht. Wenn Sie sich jedoch selbst so gut wie möglich schützen, dann mindern Sie die Ansteckungsgefahr enorm.

Hände waschen

Wahrscheinlich das einfachste und gleichzeitig eins der wirkungsvollsten Mittel, wie Sie eine Ansteckung vermeiden, ist das regelmäßige und gründliche Händewaschen.

Der einfache Grund dahinter? Über die Hände werden die allermeisten Viren und Krankheitserreger weitergegeben. Deswegen ist richtiges Händewaschen wichtig. Beachten Sie:

  • Vor und nach dem Essen, nach dem Toilettengang und nach dem Händeschütteln die Hände waschen.
  • Länge: Mindestens 20 bis 30 Sekunden – mit Seife!
  • Unter fließendem Wasser abspülen und
  • Gründlich trocknen

Halten Sie diese Regeln ein, haben Sie  bereits Ihre Ansteckungsgefahr deutlich minimiert. Das gilt übrigens auch für eventuelle Arztbesuche – denn dort lauern viele Erreger, die mitunter besonders resistent sind.

Richtig niesen und husten

Wissenschaftliche Studien haben bewiesen, dass Viren und Bakterien beim Niesen extrem große Entfernungen überwinden können – bis zu 12 Meter! Beim Husten fliegen die Erreger zwar nicht so weit, aber auch hier ist eine Ansteckung über längere Wege hinweg möglich.

Achten Sie deswegen darauf, dass Sie in Ihre Armbeuge niesen und husten. So können die Erreger nicht so weit fliegen und Sie sparen sich –  in Bezug auf den ersten Punkt – die Hinzunahme Ihrer Hände, an denen sich ansonsten viele neue Krankheitserreger tummeln.

Taschentücher entsorgen

Benutzte Taschentücher sollten Sie nach einmaliger Nutzung direkt entsorgen; dort befinden sich logischerweise besonders viele Krankheitserreger. Nach dem Naseputzen gilt übrigens natürlich auch wieder – Hände waschen.

Taschentücher - Vitabay Magazin

In Ihren vier Wänden: Sauber machen!

Auf Türgriffen, Telefonen und natürlich auch auf dem Smartphone befinden sich durch den häufigen Kontakt mit unterschiedlichen Menschen viele Krankheitserreger. Diese können sich auch über längere Zeit darauf halten. Putzen Sie Geräte, mit denen Sie und weitere Menschen oft in Berührung kommen, gründlich – vor allem, wenn bereits Sie oder Menschen in Ihrer Nähe krank sind.

Wenn Sie krank sind – zu Hause bleiben

Kommt Ihr Kollege schniefend auf die Arbeit, finden Sie das wahrscheinlich auch nicht gut. Aus diesem Grund sollten Sie, wenn es Sie erwischt hat, ebenfalls das Bett hüten und sich auskurieren. Im schlimmsten Falle stecken Sie Ihre Kollegen an – und dann hat keiner was davon.

Übrigens: Bitten Sie Ihre Kollegen, Freunde und Familienmitglieder, die genannten Vorsichtsmaßnahmen ebenfalls zu treffen. So sind diese nicht nur auch besser vor einer Erkältung oder Grippe geschützt, sondern die Wahrscheinlich, dass Sie sich bei diesen anstecken, sinkt ebenfalls.

So stärken Sie Ihre Abwehrkräfte

Natürlich ist im Idealfall Ihr Immunsystem so stark, dass Sie gar nicht erst krank werden. Das ist zwar nicht immer so leicht machbar, aber mit ein paar einfachen Tipps und Tricks beugen Sie einer Erkältung oder einer Grippe vor.

Gesunde Ernährung – das A und O

Auch wenn dieser Rat weder neu noch originell ist – eine gesunde und ausgewogene Ernährung kann wahre Wunder wirken, um Ihren Körper fit für nasskalte Tage zu machen. Achten Sie deswegen auf:

  • Viel Obst, vor allem mit Vitamin C,
  • Gemüse und Getreide,
  • Eine ausreichende Versorgung Ihres Körpers mit Flüssigkeit.

Ein ernährungstechnischer Geheimtipp für die Stärkung des Immunsystems ist übrigens Ingwer, da es heilend wirkt und zudem durch die Gingerolen (das ist die geschmackgsgebende Komponente des Ingwers) die Durchblutung gefördert wird.

Ingwer - Vitabay Magazin

Zimmer lüften

In geschlossenen Räumen und bei schlechter Luft können sich Krankheitserreger sehr viel schneller vermehren. Um dies zu unterbinden, sollten Sie Räume und Zimmer mehrmals am Tag lüften. Das hilft außerdem übrigens unseren Schleimhäuten, da eine Austrocknung verhindert wird.

Sport treiben und sich bewegen

Raus an die frische Luft! Das ist wohl einer der besten Tipps, wie Sie sich und Ihren Körper stärken. Auch wenn es vielleicht noch kein Sommer ist, so kann man trotzdem bereits mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Dabei muss es nicht immer ein kilometerlanger Lauf sein, um sich fit zu halten. Auch häufige Spaziergänge helfen unserem Körper, sich zu wappnen.

Die richtige Kleidung anziehen

Einerseits wird es langsam wärmer, andererseits ist es immer noch frisch: Sich kurz nach dem Winter und vor dem „richtigen“ Frühling passend einzukleiden, ist gar nicht so einfach. Achten Sie unbedingt darauf, sich nicht zu dick einzupacken. Schwitzen Sie mit der dicken Jacke zu schnell, so ist das nicht förderlich. Zur Not kleiden Sie sich nach dem „Zwiebelprinzip“ und ziehen dann lieber direkt die Jacke aus.

Fazit

Es ist nicht einfach, vollkommen erkältungs- oder grippefrei durch die nasskalten Tage zu kommen. Dennoch gibt es eine Unmenge an nützlichen Tipps und Hinweisen, mit denen Sie eine Ansteckung vermeiden und Ihre Abwehrkräfte stärken – zumal viele davon wirklich leicht umzusetzen sind.

Vitabay wünscht Ihnen allzeit gute Gesundheit!

Weiterführende Informationen zum Immunsystem und zur Minimierung der Ansteckungsgefahr

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