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Melatonin – der Regulierer der biologischen Uhr

Der Schlaf-Wach-Rhythmus hat der Mensch an festgelegte äußere Taktgeber wie Uhrzeit angepasst. Sobald äußere Taktgeber wegfallen, ändert sich dieser. Störungen in bestimmten Schlafphasen führen zu erheblichen Problemen und wirken sich negativ auf den Rhythmus aus. Verantwortlich für die Regulation der Schlaf- und Wachphasen des Körpers ist das Schlafhormon Melatonin.

Vitabay erklärt wie das Hormon wirkt, in welchem Zusammenhang es mit Schlafproblemen steht und welche Lebensmittel den Serotonin-Gehalt im Körper erhöhen.

Produktion von Melatonin

Melatonin ist ein körpereigener Botenstoff, der unseren zirkadianen Rhythmus, besser bekannt als Tag-Nacht-Rhythmus, vom Körper steuert. Hauptsächlich wird es in der Zirbeldrüse (Epiphyse) – einem Teil des Zwischenhirns – aus Serotonin synthetisiert.

Lichtsensoren, sogenannte Photorezeptoren, die sich in der Netzhaut des Auges befinden, registrieren vorhandene Lichtreize. Danach übermitteln sie die Information an den Nucleus suprachiasmaticus. Dieser ist ein Bestandteil des Hypothalamus und spielt eine entscheidende Rolle für die Anpassung des zirkadianen Rhythmus. Auf diese Art ist die Melatoninausschüttung im Körper geregelt, das heißt, die zunehmende beziehungsweise verminderte Freisetzung des Hormons ist vom Informationsgehalt abhängig.

Wirkungen von Melatonin

Die Ausschüttung des Hormons findet vor allem bei Dunkelheit statt und nimmt auf diese Weise Einfluss auf unseren Schlaf. Bei Einbruch der Nacht nimmt der Melatonin-Spiegel im Blut stetig zu und erreicht zwischen ein und drei Uhr nachts seinen Höhepunkt. Danach nimmt die Produktion ab, da das Tageslicht die Synthese hemmt, sodass die Konzentration im Blut abnimmt. Dadurch tritt die Müdigkeit abends ein, sodass wir uns nach einem erholsamen Schlaf sehnen, wohingegen wir am Tag wach sind.

Eine Störung des Melatonin-Haushalts führt zur Schlaflosigkeit © shutterstock.com

Eine Störung des Melatonin-Haushalts führt zur Schlaflosigkeit © shutterstock.com

Gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus und Schlafprobleme

Die Zeitumstellung durch den Flug in eine andere Zeitzone (Jetlag), ebenso wie die nächtliche Schichtarbeit führen zu Störungen im Melatonin-Haushalt. Der gewohnte Schlafrhythmus sowie der zirkadiane Rhythmus geraten durcheinander. Um schneller zum eigenen Schlaf-Wach-Rhythmus zurückzufinden und um gesund durch den Tag zu kommen, hilft möglicherweise die Einnahme des Botenstoffs, sollte ein solcher Fall eintreten.

Ist die Konzentration im Blut zu gering, kann dies mit einer Schlafstörung einhergehen. Mit zunehmendem Alter synthetisiert der Körper geringere Mengen des Hormons, sodass die durchschnittliche Schlafdauer abnimmt und Schlafprobleme gehäuft auftreten.

Sie möchten Ihre biologische Uhr regulieren? Vitabay empfiehlt Ihnen eine 3mg-Dosis Melatonin, um wieder in den Genuss eines regelmäßigen Schlaf-Rhythmus zu kommen.

Obst- und Gemüselieferanten von Melatonin

Der körpereigene Stoff befindet sich in verschiedenen Obst- und Gemüsesorten. Allerdings sind die Mengen sehr gering, um eine beachtliche Konzentration zu erreichen. Beispielsweise erhalten 200 Kilogramm Bananen ungefähr 0,1 Milligramm Melatonin. Zum Vergleich: Ein Pumpstoß von der Melatonin Creme enthält drei Milligramm.

Weitere Melatonin-Lieferanten sind beispielsweise:

  • Kirschen,
  • Bohnen,
  • Spinat.

Melatonin-Creme

Fall Sie mit Jetlag-Problemen kämpfen, oder lange zum Einschlafen brauchen, sollten Sie einen Blick auf die neue Melatonin Creme von Vitabay Med werfen:

Die Melatonin-Creme mit Lavendel-Öl aus der Provence zeichnet sich durch ihre vorteilhafte Darreichungsform und ihrer praktischen Anwendung auf der Haut aus. Sie trägt zur Linderung der subjektiven Jetlag-Empfindungen bei und verhilft zur Verkürzung der Einschlafzeit.

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1 Kommentar

  • Reply
    Abendroutine - Tipps, um entspannt einzuschlafen
    10. Oktober 2017 at 9:44

    […] Tablets und Smartphones machen uns wach und munter. Das Licht senkt nämlich die Produktion von Melatonin. Dabei nehmen wir die Blaufärbung des Lichtes gar nicht wahr, sondern empfinden es stattdessen als […]

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