Gesundheit

Schweißgeruch – Ursachen und Hilfsmittel

Schweißgeruch ist unangenehm. © shutterstock.com

Auf der Arbeit steht eine wichtige Präsentation an. Das Date am Abend ist ganz besonders wichtig. Und Zack passiert es, Bluse und Hemd zieren unschöne und vor allem unangenehme Schweißflecken! Zusätzlich setzt sich ein miefender Schweißgeruch in der Nase fest. Präsentation und Date scheinen gelaufen. Doch einfache Mittel können helfen, eine solche Situation in Zukunft zu verhindern.

Erfahre im Vitabay-Blog, was die Ursachen für den Schweißgeruch sind und wie du dagegen vorgehen kannst, sodass in Zukunft das olfaktorische System deiner Mitmenschen nicht Alarm schlägt.

Schweiß riecht zunächst nicht

Frisch produzierter Schweiß müffelt zunächst nicht, sondern riecht höchstens leicht säuerlich. Ausnahmen sind Menschen, die bestimmte Krankheiten haben oder Jugendliche in der Pubertät. Der miefige Geruch entsteht erst, wenn Bakterien den Schweiß in seine Einzelbausteine zersetzen.

Schweiß besteht zu 99% aus Wasser und einem halben Prozent Salz. Das restliche halbe Prozent enthält Harnstoff, Aminosäuren, Milchsäure, Zucker, Fett und Eiweiß. Diese werden von den Bakterien auf der Haut zersetzt. Dabei wird unter anderem Buttersäure freigesetzt, die bekanntlich einen ziemlich fiesen Geruch aufweist. So entsteht der strenge Geruch. Je länger sich die Bakterien dort verbreiten können, desto schlimmer riecht es.

Der Schweißgeruch wird durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst. Dazu zählen:

  • Geschlechtsspezifische Unterschiede
  • Jeweiliger Bakterienstamm auf der Haut
  • pH-Wert der Haut
  • Hormone
  • Krankheuten
  • Nahrungs- und Genussmittel.

Schwitzen ist übrigens lebensnotwendig, denn es kühlt die Haut ab und reguliert die Körpertemperatur.

Rasieren und reinigen gegen Schweißgeruch

Als erste Option gegen Schweiß und Schweißgeruch hilft es, sich mit Wasser und Seife zu reinigen. Am Besten zu einer antiseptischen Seife greifen, denn diese macht es den Mikroorganismen besonders schwer. Außerdem ist es wichtig, die Achselhaare zu rasieren. Dies fördert die Belüftung der Haut und verringert die Gesamtoberfläche, an der Schweiß und Bakterien sich ausbreiten können.

Rasieren befördert die Belüftung der Haut. © shutterstock.com

Rasieren befördert die Belüftung der Haut. © shutterstock.com

Deodorants oder Antitranspirant

Zwischen Deodorants und Antitranspirants gibt es einen großen Unterschied. Ein Deodorant überdeckt lediglich die unangenehmen Gerüche. Ein Antitranspirant hingegen hilft, das Schwitzen an sich zu regulieren.

Antitranspirants helfen besser gegen Schweiß und Schweißgeruch im Gegensatz zu Deodorants. © shutterstock.com

Antitranspirants helfen besser gegen Schweiß und Schweißgeruch im Gegensatz zu Deodorants. © shutterstock.com

Die richtige Kleidung wählen

Auch die Wahl der Kleidung hat einen Einfluss auf die Schweißproduktion. Bestimmte Stoffe oder Farben können die Schweißproduktion beeinflussen und den schlechten Geruch fördern. Besonders eng anliegende Kleidungsstücke gilt es zu vermeiden. Diese beeinträchtigen nämlich die Atmung der Haut. Zudem solltest du lieber auf schwarze Kleidung verzichten, denn diese absorbiert Sonnenstrahlen. Ebenso solltest du anstelle von synthetischen Stoffen lieber zu Natürlichen greifen.

Salbei gegen Schweißgeruch

Als natürliches Hausmittel gegen Schweißgeruch gilt Salbei. Es reduziert die Schweißdrüsenaktivität und wirkt antibakteriell. Dadurch hilft es, das Wachstum der Bakterien auf der Haut zu verhindern und somit dem miefigen Geruch entgegen zu wirken.

Mithilfe von ätherischen Ölen, kann Salbei als natürliches Deodorant zum Einsatz kommen. Dazu einfach fünf Tropfen ätherisches Salbeiöl mit fünf Tropfen ätherischem Korianderöl sowie fünf Tropfen ätherischem Lavendelöl mit 60 ml destilliertem Hamameliswasser in einer Sprühflasche mischen.

Vitabay-Tipp: Unsere Salbei Extrakt Kapseln sind besonders angenehm in der Anwendung!

Weiterführende Informationen zum Thema Schweißgeruch

 

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