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Sonnenschutz- Kannst du deinen Sonnenschutz essen?

Sonnenschutz ©Shutterstock.com

Der Sommer hat lange genug auf sich warten lassen – doch kommendes Wochenende steigen die Temperaturen! Immer mehr Menschen zieht es nach draußen. Die Zeit, deinen Körper auf den Sommer vorzubereiten, ist gekommen! Deine Haut wird beim Sonnenschutz meistens vernachlässigt, obwohl sie dein größtes Organ ist. Das Vitabay Magazin hilft dir bei der Vorbereitung und steht dir mit Rat und Tat beiseite. Wir wünschen einen schönen Sommer und viel Spaß beim Lesen!

Natürlicher Sonnenschutz von innen für die Haut–Womit kann ich meine Haut unterstützen?

Du bist was du isst. Ist es dann nicht möglich, seinen Sonnenschutz zu essen? Damit wollen wir dir nicht sagen, dass du dein Müsli morgens mit Sonnencreme essen sollst, aber bestimmte Lebensmittel und Nahrungsergänzungsmittel können dich beim Sonnenschutz unterstützen. Diese sollten allerdings keine Alternative für das Benutzen von Sonnencreme sein.

Deinen Sonnenschutz durch folgende Nahrung unterstützen

  • Carotinoide wie Beta-Carotin und Lycopin schützen deine Haut, genauso wie in Pflanzenblättern oder Früchten. Von innen erhöhen sie deinen körpereigenen Lichtschutzfaktor und verringern die Empfindlichkeit der Haut gegenüber UV-Strahlung. Enthalten sind sie in Karotten, Tomaten, Kohl, Spinat und Süßkartoffeln.
  • Orangen, Kiwi und Grapefruit sind mit Vitamin C geladen, diese beschützen dich auch vor dem Schaden, welchen die freien Radikale an deiner Haut auslösen können.
  • Vitamin E zählt zur Gruppe der Antioxidantien. Diese fangen freie Radikale ab, welche sich durch Sonnenbestrahlung auf der Haut bilden. Du findest Vitamin E hauptsächlich in Pflanzenölen und Nüssen.

Diese Nahrungsmittel und Ergänzungen können deinen körpereigenen Sonnenschutz erhöhen.

3 Irrtümer zum Sonnenschutz

Das Hautkrebsrisiko ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen. Grund dafür sind nicht allein die stärkeren UV-Strahlen, die von der Sonne ausgestrahlt werden, sondern auch der Umgang mit der Sonnencreme. Fälschlicherweise geht man davon aus, dass man durch das Auftragen von Sonnencreme von der Sonneneinstrahlung geschützt ist. Es wird leichtsinnig mit dem Sonnenbaden umgegangen. Wenn es draußen sehr heiß und feucht ist, sollte man alle 30 Minuten den Sonnenschutz erneuern, ansonsten alle 2 Stunden.

Die Menschen haben viele Methoden, wie sie sich vor der ultravioletten Strahlung der Sonne schützen können. Jedoch sind viele dieser Methoden nicht so effektiv wie man glaubt und manche verschlechtern den Sonnenschutz!

Kleidung ist ein guter Sonnenschutz

Kleidung mit speziellem UV-Schutz ©Shutterstock.com

Kindern sollten Kleidung mit speziellem UV-Schutz tragen ©Shutterstock.com

Bräunungsstreifen machen zwar den Eindruck, dass Kleidung einen zuverlässigen Schutz gegen die gefährliche UV-A und UV-B Strahlung hat. Manche Klamotten schützen sehr wohl vor der Sonnenstrahlung, andere wiederum gar nicht. Jeansstoff beispielsweise schützt vor 99% der Strahlung. Weiße Baumwolle hingegen lässt ein Viertel der Strahlung durch. Wer sich also mit Sonnencreme an den freien Stellen eincremt, kann unter dem T-Shirt immer noch Sonnenbrand bekommen. Auch nasse T-Shirts helfen nicht dabei, vor UV-Licht zu schützen. Diese lassen noch mehr Strahlung durch. Besonders bei Kindern sollte man darauf achten, spezielle Kleidung zu kaufen, die einen verlässlichen UV-Schutz besitzt.

Basisbräune schützt vor weiteren Sonnenbränden

Sonnenstudios werben häufig damit, eine Basisbräune zu schaffen, bevor es in den Sommerurlaub geht. Diese soll verhindern, dass man sich am Strand verbrennt. Doch Studien widerlegen diese Aussagen. Eine Basisbräune hat lediglich einen Lichtschutzfaktor von maximal 3. Das bedeutet, dass du dich aufgrund von deiner Basisbräune höchstens 10 Minuten länger in der Sonne aufhalten kannst, ohne dir einen Sonnenbrand einzufangen. Außerdem kann der Solarium-Gang dein Hautkrebsrisiko erhöhen.

Sonnenbäder stärken das Immunsystem

Das Gegenteil ist der Fall. Deshalb bricht Herpes beispielsweise oft im Sommer aus. Auch eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes bei einer Erkältung nach Aufenthalt in der Sonne konnte nachgewiesen werden. Grund dafür ist eine verminderte Reaktion des Immunsystems auf Organismen oder Substanzen, die es als fremd erkennt. Diese werden durch die Sonne unterdrückt. Man nennt dies Immunsuppression.

Tipps für den optimalen Sonnenschutz

Beachte die folgenden Punkte, denn diese sind für dich und deine Haut besonders wichtig! Denn nur so ist deine Haut geschützt:

  • Sonne zwischen 11-15 Uhr meiden
  • Regelmäßiges Nachcremen nicht vergessen
  • Genügend Sonnencreme benutzen (3-4 Esslöffel pro Eincremen)
  • Darauf achten, dass Sonnencreme UV-A und UV-B Schutz hat
  • Haut zusätzlich von innen heraus schützen
  • Gönn deiner Haut eine Sonnenpause und halte dich im Schatten auf
  • Nach dem Sonnenbaden die Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen

Fazit

Du kannst deine Haut also nicht nur von außen, sondern auch von innen vor der Sonneneinstrahlung schützen, indem du die richtigen Nahrungs(ergänzungs)mittel zu dir nimmst. Dies ersetzt jedoch keinesfalls das Verwenden von Sonnencreme, sie ist noch immer der wichtigste Schutz gegen UV-Strahlung und Sonnenbrand. Befolge unsere Tipps und gehe verantwortungsvoll mit dem Sonnenbaden um. So sollte dir nichts mehr im Weg stehen um den Sommer so richtig zu genießen.

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